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Sieben Tage, drei Städte, viele neue Gesichter

Autor: Flora | Datum: 07 September 2015, 10:56 | 0 Kommentare

Eine Woche, also sieben Tage, bin ich jetzt hier auf den Philippinen. Auf der einen Seite fühlt es sich  so an, als ob ich hier schon ganze Weile bin, vor allem wenn ich auf all die Erlebnisse zurückschaue. Auf der anderen Seite bin ich immer noch dabei hier richtig anzukommen.

Aber jetzt zu den Erlebnissen:

Den ersten Schock hatten Jena, die mit mir auf den Philippinen ist,  und ich am Flughafen in Dubai, wo mir plötzlich auffiel, dass ich meinen Reisepass nicht mehr bei mir trage. Daraufhin sind wir wie Verrückte durch den Flughafen gerannt, um irgendjemanden zu finden, der uns helfen kann. Es war gar nicht so einfach die Wegbeschreibungen zu verstehen, weshalb wir am Ende ganz schon in Zeitnot geraten sind. Schlussendlich hielt ich meinen Reisepass kurz vor dem Abflug sehr erleichtert in Händen. Nach der ganzen Aufregung bin ich sehr erleichtert im Flugzeug eingeschlafen. Zu

Das zweite Erlebnis war unsere Ankunft in Manila. Manila ist eine Stadt, der Gegensätze. Auf der einen Straßenseite steht eine hochmodere Mall, die von der Klimaanlage angenehm gekühlt ist. Auf der anderen Straßenseite stehen kleine Sari-Sari-Stores, in denen man alles kaufen kann, was man zum Leben gerade so braucht.

Wir hatten das Glück, einen Teil der Arbeit der UCCP kennen zu lernen, wodurch wir mehrere Lebensweisen gesehen haben. So haben wir eine Preschool in den Slums besucht, als auch ein Center, das prostituierten Frauen hilft. Diese Erfahrungen waren sehr eindrucksvoll und haben mich zum Nachdenken angeregt. Diese beiden tage wurden vielfach mit Fotos dokumentiert. Denn schon eine Vorliebe lässt sich feststellen. Es wird gerne fotografiert, ob Gruppenbild oder Selfie ganz egal.

Und schon nach einem Tag Manila ging es für Jena in die Region Leyte nach Tacloban, Kananga, und für mich auf die Insel Cebu nach Cebu City. Dank einer Verspätung durfte ich unorientiert und etwas hilflos drei Stunden im Flughafen warten und hoffen, dass ich die Ansagen der Fluggesellschaft auch bin sehr, sehr freundlich mit einem großen Essen empfangen worden. Ich durfte mein Zimmer beziehen, das im neuen Gebäude des Krankenhauses liegt, und bin todmüde ins Bett gefallen. Am nächsten Tag habe ich eine kleine Einführung in die Abteilungen des Krankenhauses bekommen. Ich freue mich schon sehr dort anzufangen, und einige Erfahrungen in diesem Bereich machen zu dürfen.

Am nächsten Tag ging es auf nach Dumaguete, und das schon um 4 Uhr morgens. Auf diesem Weg habe ich zum ersten Mal Kokosnusspalmen und Mangobäume gesehen, wie auch die Landschaft der ländlichen Gebiete, und die Wellen des Meeres, ich kam aus dem Staunen nicht heraus.. Alles sieht paradiesisch aus, dass ich nicht fassen kann, wo ich hier gelandet bin.

In Dumagete durfte ich an der church worker congreation teilnehmen, bei der ich sehr viele neue Pastoren kennengelernt habe und viele neue Fotos geschoßen wurden. Auch durfte ich zum ersten Mal eine Maniküre erfahren, wie auch Tricycle fahren. Ein weiteres Charakteristikum lässt sich feststellen: Die Gastfreundschaft, die mcih schon in verschiedenste Häuser geführt hat. Dazu kommt eine mitreißende Fröhlichkeit, häufig werden Witze gerissen, die ich aufgrund meiner mangeldenen Sprachkenntnisse noch nicht alle verstehe. Musik spielt eine große Rolle, es wird gesungen, Gitarre gespielt und Castingshows geschaut.

Ich bin sehr glücklich hier angekommen zu sein, jetzt werde ich erstmal für 10 Tage im Krankenhaus in Cebu bleiben und mich hier einleben. 

 

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